1000 Sterne Hotel -
Die “Bett im Kornfeld”-Alternative

31. Mai 2008

Übernachten im 1000 Sterne Hotel

24 Dosen Energy-Drink umsonst

19. September 2007

Für diesen Banner gibts 24 Dosen Energy-Drink umsonst. Bei so einem Schwachsinn bin ich immer gleich dabei. Den Tipp hab ich bei Webjunkies gelesen.

Tierchen in der Hose

15. September 2007

Nach “Bett im Kornfeld” kommt jetzt “Maus in der Hose”. Ich bin eigentlich net so der Tierliebhaber. Aber irgendwie mögen mich manche Tiere. Ich sitz so am Computer und merk wie mir was über den nackten Fuss läuft. Ich dachte erst es wär eine Spinne und ich sollte mal wieder mein Zimmer putzen. Ne, keine Spinne, sondern eine Maus. Ich strecke meine Hand aus um “Hallo” zu sagen und sie eventuell zu fangen. Was macht die Maus?

Sie klettert aus Angst oder vielleicht viel mehr aus Abenteuerlustigkeit meine Hose (innen drin!) hoch. Ich hab versucht sie rauszuschütteln, so dass sie wieder unten raus kommt. Ging nicht. Stattdessen klettert sie recht zielstrebig an meiner Beinbehaarung nach oben. Ich bekomm sie nicht raus. Sie hat gewonnen und ich lass die Hosen runter.

Anstatt dass sie jetzt meine Hose verlässt, versucht sie sich darin zu verstecken.

Maus in der Hose

Ich hab sie dann rausgenommen und mir auf mein Unterhemd gesetzt. Was macht sie?

Richtig sie klettert drunter. Ich bin dann jammernd durchs Haus gelaufen zu meinen Eltern ins Schlafzimmer: “Aaah, des juckt verrückt! Aaah, tut das weh! Mama, kannsch mal schaun was ich da hab?” Hab mein Unterhemd angehoben und die Maus ist ins Bett gefallen. Nun ja. Wieder meinen Erwartungen hat sich meine Mama nicht erschrocken. Wir sind dann wieder runter gegangen in mein Zimmer und haben uns noch einen schönen Abend gemacht. Wir haben dann sogar noch ein kleines Fotoshooting gemacht.

Und ich muss sagen ich find sie ist extrem Fotogen!

kleine Maus
Titel: Kleine Maus

Süße Maus
Titel: Süße Maus

geile Maus
Titel: Geile Maus

Bett im Kornfeld

3. August 2007

Dienstag Mittag bin ich mit Ulf und seinem Citroën nach Ittlingen zu Doros Onkel Marin Hege gefahren. Martin hat einen Bauernhof und dieses Jahr veranstaltete Martin eine Aktion die sich Bett im Kornfeld nannte. Die ganze Sache lief sehr spontan ab. Ulf schrieb mir nach dem Mittagessen eine E-Mail und eine Stunde später warn wir dann auch schon auf der Piste. Auf der B 293 sind wir dann zu weit gefahren aber wir hatten Zeit, das Wetter war schön und die Musik war auch gut. Also alles bestens.

Mittags haben wir dann mit Doro und Fernand noch paar Bleche Mirabellenkuchen gemacht und mit Sahne gegessen.

Gegen Abend sind wir dann aufs Kornfeld wo dann auch die anderen Freiluft-Schlafer eintrudelten. Zum Abendessen gabs gutes Fleisch vom Grill. Die Sonne verschwand dann so langsam und wir betteten uns auf Rosen Stroh. Die Nacht war wolkenlos und schön klar. Der Mond war rund und voll und man konnte die Sterne bewundern. Wir wurden immer mehr müde, lachten über unsere Witze immer lauter bis wir einschliefen.

Ich hab geschnarcht haben die anderen dann behauptet. Wahrscheinlich stimmt es.

Die Sonne kitzelte mit den ersten Sonnenstrahlen meine Nase aus dem Schlaf. Einfach herrlich an der frischen Luft aufzuwachen.
Bett im Kornfeld

Das Frühstück mit Kaffee und frischer Milch war unschlagbar.

Wer Lust bekommen hat, kann immer noch hingehen, denn Aktion geht von 27.07.2007 - 05.08.2007.

Weitere Infos:

Adresse: Martin Hege, Forlenhöfe 4, 74930 Ittlingen

Öffnungszeiten: Täglich 15:00 - 11:00 Uhr
Übernachtung: 7,50 Euro
Frühstück: 7,50 Euro
Mitzubringen: Schlafsack, Decke, Taschenlampe, Persönliches

Buchungen: 07261/12307 (Martin Hege)
Übernachtung auf einem Strohlager im Kornfeld * Spielwiese * Strohhüpfburg * Tauziehen * Abendessen vom Grill * Frühstücksbüffet

Außerdem:
Fr., 27.07., 19:30 Uhr: Feldgottesdienst
Sa., 28.07., 21:00 Uhr: Nachtwanderung
So., 29.07., 10:00 - 14:00 Uhr: Familienbrunch
Fr., 03.08., 21:00 Uhr: Nachtwanderung
Sa., 04.08., 20:30 Uhr Film: Null Bock auf Landluft
So., 05.08., 15:00 - 17:00 Uhr: Festliches Kuchenbüffet

Mutter Basilea / Marienschwestern

30. Juli 2007

Vielleicht sollte ich mich mit meinem Blog ernsthafteren Themen widmen anstatt über Belangloses zu schreiben. Ich hab mir überlegt einen Blog zu öffnen der über Sekten und Verführungen berichtet. Aber da es vielleicht bei einem Artiel bleibt lohnt sich das nicht.

Thema: Marienschwestern.

Vor einer halben Stunde hab ich bei Google nach Mutter Basilea gesucht und ein Zeugnis gefunden einer ehemaligen Marienschwester. Das Zeugnis hat mich geschockt und ich hab an die Marienschwestern denken muessen die ich in Paraguay kennenlernen durfte. Ich werde hier kurz meine Eindrücke und Erfahrungen schildern.

Während meines Auslandsaufenthaltes in Paraguay hat mich ein Mitarbeiter der Psychiatrie gefragt ob ich die Website der Marienschwestern (Paraguay) machen kann. Ich hab mich bisschen über die Marienschwestern im Internet informiert und zugesagt. Viel Infos hatte ich damals im Internet nicht gefunden, wusste jedoch, dass die Marienschwestern nicht katholisch waren auch wenn es sich danach anhörte. Der Mitarbeiter der Psychiatrie sagte mir, dass die Marienschwestern um Antwort beten müssen ob ich kommen darf oder nicht. Nach paar Tagen kam die Zusage, dass ich über ein Wochenende zu Besuch kommen kann. Die Marienschwestern hatte ihren Sitz im Inland. Das bedeutet so viel wie 4 Stunden mit dem Bus, zum Teil auf Erdwegen und ohne Klimaanlage. Ich fuhr gern mit dem Bus ins Inland. Als wir (der Mitarbeiter und ich) angekommen sind, haben Sie uns ein Willkommenslied gesungen. Ungewohnt aber okay. Das Abendessen war top. Insgesamt waren es drei Schwestern und alle der deutschen Sprache mächtig. Eine der Schwestern kam aus einem Dorf das ich kannte. Soweit so gut.

Die Hauptaufgabe der Marienschwester in Paraguay war es die Bücher, Schriften, Traktate und Videokassetten der Mutter Basilea zu vertreiben. Neben dieser Aufgabe nahmen Sie Gäste auf die sich auf Ihrem Gelände, vorallem in dem schön angelegten Garten, erholen können. Weiter haben Sie sich um die Bedürftigen in ihrer Umgebung gekümmert. Verwaiste Kinder versorgt, Geld für Operationen ermöglicht… Dies machte auf mich einen sehr positiven Eindruck.

Was mich allerdingst beängstigte war die indirekte Anwesenheit der Mutter Basilea. (Mutter Basilea die, die Marienschwester gegründet hat, ist mittlerweile tot. Sie hat über 100 Bücher geschrieben die zum Teil in bis zu 80 Sprachen übersetzt wurden.) Mit indirekter Anwesenheit, meine ich den riesigen Büchertisch im Eingangsbereich (nur mit den “Werken” Mutter Basileas) und die Spruchkarten mit den Sprüchen von denen jeder Raum den man betrat verziert war. Nur sehr wenige Biblische Verse hingen an der Wand im Vergleich zu den Sprüchen Basileas. Das zeigte die Verbundenheit der Schwestern zu ihrer Mutter. Die vielleicht stärker war als die Verbundenheit zu Jesus.

Ein weiteres Erlebnis war der kleine Gottesdienst der Schwestern. Es war ein kleiner geschmückter Raum in dem wir uns trafen. Der Gottesdienstablauf war genau vorgegeben von Mutter Basilea. Alles stand detailliert auf einem Blatt, das Stück für Stück behandelt wurde. Es wurde die Bibel gelesen, dazu die Texte von Mutter Basilea und auch ihre Lieder wurden gesungen. (Während den Liedern wurde mit Palmwedeln gewedelt, auch sehr ungewohnt aber okay.)

Die Fixiertheit und Verbundenheit der Schwestern zu den Schriften Mutter Basileas ist enorm. Meines Erachtens haben die Werke Mutter Basileas für die Marienschwestern einen höheren Stellenwert als die Bibel.

Neue Offenbarungsquellen (Bücher und Trakate), sowie eine Führerperson, Abhängigkeit der Führungsperson gegenüber stellen diese Gruppe in das Licht einer Sekte.

Der Mitarbeiter und ich wollten Sonntags Mittags wieder nach Asunción fahren. Wir sind dann aber Montags um 4 Uhr in der Frühe mit den Schwestern in ihrem Jeep gefahren. Während der Fahrt wurde laut gesungen und ich kam fast pünktlich 7:10 Uhr auf der Arbeit an. Die Schwestern haben in der Nacht vor der Fahrt noch bis um 1:00 oder 2:00 Uhr gearbeitet. Was mich beeindruckt hat und was sich teilweise mit dem Bericht der ehemaligen Schwester deckt. Beeindruckt haben mich auch meine gewaschenen Klamotten die sie mir geflickt haben.
Das hab ich den drei Tagen mitgenommen. Zu einem weiteren Kontakt kam es dann nicht mehr. Ich glaub es fehlte die Zeit.

1.Thessalonicher 5,21: Prüft aber alles und das Gute behaltet.

Ihre Lehre ist falsch. Immer wenn Jesus den Mittelpunkt, das Zentrum, verlässt, bzw. was anderes dazu kommt, sollte man sehr vorsichtig sein. Mich hat beeindruckt wie Sie anderen gedient haben. Ob das nun eher ein Pflichtgefühl war oder nicht, kann ich nicht sagen. Das wäre aber etwas das man behalten kann bzw. muss.

1Kor 10,24: Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.

Das Wochenende und die Begegnung mit den Marienschwestern war sehr interessant und jetzt im Nachhinein sehr lehreich. Wenn ihr mehr Einblick bekommen wollt seit ihr mit diesem Bericht glaub gut beraten:

Eine ehemalige Marienschwester erzählt ihre Geschichte.

Wikipedia: Basilea Schlink

Wikipedia: Evangelische Marienschwesternschaft Darmstadt

Falls ihr Fragen habt, schreibt ne Mail oder nen Kommentar.

Habt ihr auch schon Erfahrungen gemacht mit Marienschwestern?